Projekt: Stadtbahn Steilshoop/Bramfeld - Altona

Recherchen: Zur Geschichte der Stadtbahn in HH



Beschreibung

Wann und Wo fuhr die Stadtbahn früher in Hamburg?

Warum wurde sie "abgeschafft"?

Was sind die Unterschiede von damals zu heute?

Ergebnis

Geschichte:


Am 05.März 1894 wurde die erste elektrische Straßenbahnlinie in Hamburg in Betrieb genommen bald auf die vorhandenen Strecken der Pferdebahn erweitert. Das Liniennetz erreichte eine Ausdehnung von fast 250km, noch vor dem 1. Weltkrieg. Ein Comeback gab noch mal nach dem 2. Weltkrieg, es wurden neue Strecken errichtet und über 200 neue Straßenzüge angeschafft, die so genannten „Sambawagen". 1956 wurden mehr als 250 Millionen Fahrgäste auf 18 Linien befördert, das waren 45% aller Fahrgäste, die zu der Zeit im öffentlichen Nahverkehr Hamburgs fuhren. Ende der 50er Jahre wurde durch die Erweiterung der U-Bahn , denen Busse als Zubringer dienen sollten, die Straßenbahn in den Hintergrund gedrängt. Am 01. Oktober 1978 fuhr die Letzte Bahn der Linie 2 vom Rathhausmarkt nach Niendorf. Heute fährt dort die Metrobuslinie 5.


Stillegung:


Die Straßenbahn galt damals als altmodisch und störend. In dem Nahverkehrskonzept von damals war ein dichtes Schnellbahnnetz mit Buslinien als Zubringer geplant, die Straßenbahn war somit nicht mehr notwendig. Die damalige Pläne wurden jedoch nie ganz umgesetzt, womit eine Versorgungslücke entstand. Der Schnellbahnbau wurde damals geplant aber wegen zu hoher Kosten, der schlechten Finanzlager und hohen Aufwand des Baus nicht ganz umgesetzt bzw. nahezu aufgegeben.

"Untersuchungen zur Lage der Straßenbahn" 1975

Dieses Gutachten sollte die letzte Entscheidung zur Stillegung begründen. Das Restliniennetz lohnte angeblich nicht für eine Modernisierung. Dazu wurden Argumente bemüht, die den Leser erstaunen lassen. Mit den Vorteilen der U-Bahn mit ihrer der großen Leistungsfähigkeit konnte sie nicht mithalten und gleichzeitig die vergleichsweise geringen Kosten des Busverkehrs erfüllen. Des weiteren wurde der Straßenbahn Umweltschädlichkeit bescheinigt, da sie zum Bremsen Sand verwendete. Eine derartige Staubbelastung war vielleicht noch nie aufgefallen, aber jedenfalls unzumutbar. Das Gutachten schließt folgendermaßen:

 

"Wir haben Verständnis dafür, daß ein Teil unserer Straßenbahnfahrgäste sich mit diesem Verkehrsmittel verbunden fühlt und es nicht missen möchte. Wir verkennen auch nicht, daß dabei die größere Laufruhe der Straßenbahn ins Gewicht fällt. Trotzdem dürfen wir aus bisherigen Erfahrungen heraus erwarten, daß diese Fahrgäste nach einer Umstellung auf Busbetrieb dessen unbetreitbare verkehrliche Vorteile mit der Zeit erkennen und würdigen werden."

 

Mehr als 200.000 Hamburger nahmen am 30. September 1978 Abschied. Es sind fast 25 Jahre vergangen, die erheblichen Vorteile für den Fahrgast haben sich noch nicht gezeigt.

Geblieben:


Es gibt kein Museum oder ähnliches, was die Geschichte der Hamburger Straßenbahn dokumentiert und es ist nur noch sehr wenig in Hamburg zu finden. Die Anlangen wurden bald abgetragen und geblieben sind: Die Masten der Fahrleitung die heute noch Straßenlaternen tragen, einige Betriebshöfe (Sie wurde in letzter Zeit erst abgerissen oder werde noch anderweitig genutzt. Bei Hagenbecks Tierpark und unter den Straßen Hamburgs liegen unter dem Asphalt noch ein paar Gleise. Durch private Initiativen konnten einige Wagen gerettet werden und sind heute sogar teilweise im Betrieb zu erleben.

 

Siehe auch: "weiteres Material"

Bewertung

Zugeordnete Wirkfaktoren und Zentrale Faktoren:

Kommentare

Recherchen BSU

Hallo Leute,

wann startet ihr die Recherchen? Noch steht hier ja nichts.

Liebe Grüße, Onno