Krebserregende (kanzerogene) Stoffe sind Stoffe, welche die Entstehung von Krebs auslösen können. Ihre Besonderheit besteht darin, dass es für sie grundsätzlich keinen Konzentrationswert gibt, bei dessen Unterschreitung keine Schädigung auftritt (Wirkungsschwelle). Das bedeutet, dass krebserregende Stoffe selbst in geringsten Dosen das Risiko, an Krebs zu erkranken, erhöhen. Die Erkrankungswahrscheinlichkeit hängt dabei von der Expositionsdauer (Einwirkzeit) und der Expositionskonzentration bzw. -menge ab. Wirken zwei oder mehr kanzerogene Stoffe gleichzeitig, so kann ihre resultierende Wirkung größer als die Summe ihrer Einzelwirkungen sein. Beispiele für durch den Verkehr freigesetzte krebserregende Stoffe sind Benzol, PAK, Aldehyde und Partikel.